Videokonferenzen stocken, Webseiten laden langsam und die Verbindung bricht immer wieder ab. Häufig wird dafür der Internetanbieter verantwortlich gemacht. Doch die Ursache liegt oft im eigenen WLAN.
Warum ist das WLAN langsam?
Selbst mit einem schnellen Internetanschluss kann die drahtlose Verbindung zum Flaschenhals werden.
Die häufigsten Ursachen sind:
Schlechter Empfang: Wände, Decken und grosse Entfernungen schwächen das WLAN-Signal.
Überlastete Access Points: Zu viele gleichzeitig verbundene Geräte können die Leistung beeinträchtigen.
Störungen: Benachbarte WLAN-Netze und andere Funkgeräte können Verbindungen verlangsamen.
Veraltete Hardware: Ältere Router und Access Points unterstützen moderne WLAN-Technologien nur eingeschränkt.
Was bringt Wi-Fi 6 oder Wi-Fi 7?
Moderne WLAN-Standards ermöglichen höhere Geschwindigkeiten und eine effizientere Nutzung des Funknetzes.
Besonders in Büros mit vielen gleichzeitig verbundenen Geräten kann Wi-Fi 6 deutliche Vorteile bieten.
Wi-Fi 7 ermöglicht noch höhere Übertragungsraten, ist für normale Büroarbeiten aber meist nicht notwendig.
Was hilft gegen langsames WLAN?
Bevor neue Hardware gekauft wird, sollte die tatsächliche Ursache geprüft werden.
Ein Geschwindigkeitstest über ein Netzwerkkabel zeigt, ob der Internetanschluss selbst langsam ist. Anschliessend lässt sich die WLAN-Abdeckung und Signalqualität untersuchen.
Häufig helfen bereits eine bessere Platzierung der Access Points, eine optimierte Kanalwahl oder zusätzliche WLAN-Zugangspunkte.
Fazit
Ein schneller Internetanschluss garantiert kein schnelles WLAN. Entscheidend sind eine gute Abdeckung, passende Hardware und eine sorgfältige Konfiguration.